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SPIEGELEIEN SPIEGELEIEN

IN DER HAND

 

 

 

Es gibt Momente, die zum Innehalten zwingen.

 

Manchmal verändert sich etwas,

ohne dass es sofort benannt werden kann.

Ein Moment, der innehält.

Ein Schritt, der zögert.

 

In solchen Zwischenräumen

begegnen mir meine Figuren.

Sie sind nicht geplant, sie zeigen sich.

 

Sie tragen das Unfertige in sich,

das Fragile, das Offene.

Nicht als etwas, das behoben werden muss,

sondern als Zustand des Daseins.

 

Einige wirken ruhig,

andere sind unterwegs. 

Sie sprechen von Nähe und Abstand,

vom Bleiben und vom Aufbruch.

 

Meine Arbeiten wollen nichts erklären.

Sie laden ein.

Zum Schauen.

Zum Spüren.

Und vielleicht dazu,

etwas Eigenes darin zu entdecken.

 

Es gibt Momente, die zum Innehalten einladen.