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Hinter mancher glatten Oberfläche

bleibt wenig Raum.

Für Tiefe.

Für Fragen.

Was sichtbar wird,

wirkt vollständig, schön und 

und ist in Wahrheit doch leer.

 

Tempo ersetzt Nähe.

Inszenierung ersetzt Begegnung.

Konsum ersetzt Auseinandersetzung.

Nicht nur Dinge werden verbraucht,

sondern auch Zeit,

Aufmerksamkeit,

Beziehungen.

 

 

Was dabei leise verschwindet,

ist echte, empathische Verbindung.

Zu sich selbst.

Zu anderen.

Das Eigene wird glatt.

Funktionsfähig.

Erfolgreich vielleicht.

 

Und doch bleibt eine Frage,

die sich nicht verdrängen lässt:

Was bleibt, was nährt, 

wenn alles andere erledigt ist?

 

 

Was sichtbar wird,

ist kein Urteil.

Es ist ein Spiegel

unserer Zeit.