Ängste, Selbstzweifel,
der leise Druck, genügen zu müssen.
Sie haben keinen äußeren Ursprung.
Sie entstehen im Inneren.
Im Kopf.
Dort, wo Gedanken Kreise ziehen,
sich verdichten,
sich verselbstständigen.
Der Kopf steht über allem.
Er ordnet, bewertet, warnt.
Und manchmal übernimmt er mehr Raum,
als ihm guttut.
Seine Stärke ist seine Beharrlichkeit.
Und genau darin liegt seine Schwierigkeit.
Er hält fest.
Auch dann, wenn etwas längst
weitergehen dürfte.
Nicht alles lässt sich ausdenken.
Nicht alles lösen.
Manchmal genügt es,
den Kopf nicht weiter zu füttern,
sondern ihm zuzuhören –
und ihn dann wieder ein Stück zurücktreten zu lassen.