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Eine der ehrlichsten Formen menschlicher Nähe:

Das Dasein im Schweigen.

Der Moment, in dem Sprache versagt,

weil Gefühle zu roh,

zu komplex oder zu schmerzhaft sind.

Und dennoch eine tiefe Verbindung,

eine tiefe Berührung möglich bleibt.

 

In der Geste des nebeneinanders

liegt mehr Ausdruck als in jedem Wort.

 

Wenn Worte fehlen kann auch hilfreich sein.

Es ist eine Verschmelzung,

im Schmerz,

aber auch im Trost.

 

Ich verstehe. Ich bin hier. Sag nichts.

Die linke Figur trägt ihr Schweigen wie eine Last.

Doch durch die bloße Nähe wird diese Last geteilt.

Innerlich geschieht viel, aber nichts kann

oder muss gesagt werden. 

 

 

Wir alle sind zerbrechlich,

wir alle haben solche Momente erlebt.

In dieser Zerbrechlichkeit liegt Schönheit.